FAQ

Häufig gestellte Fragen

Organisation

Ein An-Institut ist immer eine Institution, die nicht Teil der Universität selbst ist – sonst wäre es ein „In-Institut“. Die Universität schaut sich kritisch an, ob diese externe Institution die Ansprüche an ihr eigenes Leitbild erfüllt und einen substantiellen Beitrag zur Arbeit der Universität liefert. Bei uns ist das insbesondere die Übertragung von Wissen in die Praxis.  
Wir haben auch einen wissenschaftlichen Direktor, der zusätzlich als Brücke zwischen der Uni und uns fungiert. Seit mittlerweile 13 Jahren ist das Herr Univ.-Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek, der den Lehrstuhl für elektrische Energieversorgung leitet.   

Angewandte Forschung heißt für uns, dass wir Dinge in der Realität ausprobieren. In unseren Projekten geht es immer darum, dass ein Unternehmen, eine Kommune, eine Institution etwas ausprobiert, das es vorher so noch nicht gegeben hat. So können wir Theorie in die Praxis überführen.  

Wir finanzieren uns hauptsächlich durch geförderte Projekte, bei denen wir für unsere Arbeit von Land, Bund oder EU bezahlt werden. In der Regel decken diese Projekte alle dort entstehenden Kosten. Da nicht der gesamte Aufwand von uns förderfähig ist, bekommen wir einen Zuschuss von unseren Gesellschaftern. Der ist seit Gründung deutlich gesunken, auch wenn wir mittlerweile nicht mehr 5, sondern 35 Mitarbeitende sind. 

Wir sind, auch wenn wir als gemeinnützig anerkannt sind, nicht „unnormal“. Allerdings ist unser Fokus nicht die Gewinnerzielungsabsicht, sondern die Erfüllung von Aufgaben, die der Staat als gemeinnützig beschrieben hat (§52 der Abgabenordnung). Bei uns ist das die Förderung von Wissenschaft und Forschung, die Förderung von Erziehung, Volks- und Berufsbildung sowie die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege.  
Tätigkeiten in den Bereichen werden nicht oder geringer besteuert, ansonsten bleibt die Leistung meist vergleichbar. Wir machen aber auch Tätigkeiten, die „normal“ sind – für die werden wir auch „normal“ besteuert.   

Zusammenarbeit & Mitgliedschaft

Hier gilt das gleiche wie bei der Zusammenarbeit – wenn man eine Idee hat, was man selbst verändern möchte, wenn man motiviert ist, etwas anzupacken, dann ist das schon eine wichtige Voraussetzung. Zusammenarbeit funktioniert aber in der Regel nur dann, wenn wir jemanden finden, der das bezahlt (siehe Finanzierung).  

Eine Kooperation ist der beste Weg, voneinander zu lernen. So bekommen alle Impulse oder Antworten auf Fragen, die sie sonst vermutlich nicht bekommen würden. Klar, eine finanzielle Förderung ist auch für unsere Partner wie Unternehmen/Kommunen usw. interessant. Der eigentliche Mehrwert liegt aber in der gemeinsamen Arbeit und den unterschiedlichen Blickwinkeln, die man alleine nicht abdecken kann. 

Wir leben sogar davon. Alte Themen und Ideen haben andere ja auch schon, die sind nicht förderfähig. Uns interessiert also ganz besonders alles, was es noch nicht gibt.  

Am häufigsten arbeiten wir mit Menschen zusammen, die auch etwas verändern wollen. Meist repräsentieren diese Menschen Institutionen wie Unternehmen, Kommunen oder kommunale Unternehmen (Energie, ÖPNV, Kultur, usw.) sowie zivilgesellschaftliche Gruppen. Die Branche ist uns (fast) egal, Hauptsache uns verbindet eine ähnliche Vorstellung einer Zukunft. 

Die beste Unterstützung ist, wenn man mit uns zusammenarbeiten möchte. Dann finden wir schon eine Möglichkeit, gemeinsam etwas zu bewegen. Die zweite Möglichkeit ist unser Netzwerk der produzierenden Unternehmen in der bergischen Region „IndustrieNETZ“. Hier zahlt man einen geringen Jahresbeitrag und ist ganz nah dran an Ideen, Innovationen und Kooperationen.  
Wer uns einfach etwas Gutes tun möchte, darf das auch. Dadurch, dass wir gemeinnützig sind, darf man uns jederzeit etwas spenden. Am einfachsten wäre Geld.  

Nein, Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Vielleicht wissen wir auch nicht, wie man eine Maurerkelle produziert oder den Beschaffungsprozess in Verwaltungen organisiert. Viel wichtiger ist, dass wir uns aufeinander einlassen und Dinge anders machen wollen. Wir kümmern uns dann gemeinsam darum, wie das Ganze ökonomisch, ökologisch und sozial funktioniert.   

Eine Idee ist schon super und auch recht weit. Uns reicht meist auch schon eine Frage – die Idee finden wir dann vielleicht erst gemeinsam. 

Projekte & Aktivitäten

In unserer Region liegt der Fokus. Wir arbeiten „mit der Region, in der Region, für die Region“. In einigen Projekten haben wir Partner, die wir bei uns in der Region nicht finden. Die holen wir dann an Bord. Wichtig ist uns aber, dass die Region Wuppertal-Solingen-Remscheid immer einen Nutzen von dem Projekt hat. Dazu fühlen wir uns verpflichtet. 

Grundsätzlich arbeiten wir an einem ähnlichen Ziel: wir wollen unsere Gesellschaft – regional wie international – zukunftsfähig aufstellen. Wir fokussieren uns dabei insbesondere auf die Bergische Region und vor allem auf den Mittelstand und das Leben in unseren Kommunen. Und wir interessieren uns insbesondere für den Wandel, also den eigenen Weg, in Zukunft etwas anders (und aus Nachhaltigkeitsaspekten besser) zu machen.  

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